Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, hinter den Thujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen die Neuwagen. Hier wird Mitte der Siebziger Daniel Kuper geboren. Ein verschlossener Junge mit viel Fantasie und wenigen Möglichkeiten. Doch bald geschieht Seltsames: Mitten im Sommer schneit es heftig, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel verantwortlich gemacht und er beginnt einen Kampf gegen die Dorfbewohner. Sie sind es, gegen die er aufbegehrt, und sie sind es, gegen die er am Ende verliert.
Über den Autor:
Jan Brandt, geboren 1974 in Ihrhove (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Seine Erzählungen sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im WOCHENENDE der Süddeutschen Zeitung erschienen.
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